Der Name Fethiye, ein Erbe eines heldenhaften Piloten
Fethiye, eines der beliebtesten Tourismusziele der heutigen Zeit, hat seinen Namen von einem der ersten Luftmartyrer des Osmanischen Reiches, dem heldenhaften Pilot Hauptmann Tayyareci Fethi Bey, erhalten. Die Vergabe dieses Namens an die Stadt basiert auf einem schmerzlichen Verlust in der Geschichte der türkischen Luftfahrt.
Der frühere Name von Fethiye war Meğri (Makri), was auf Griechisch "ferne Heimat" bedeutet.
In der Antike war diese Region eine der wichtigsten Städte der Lykier, die als "Land des Lichts" bekannt war, und hieß Telmessos.
Die Geschichte der Namensänderung
Im Jahr 1914 starteten der Hauptmann Fethi Bey, einer der ersten Piloten des Osmanischen Reiches, und sein Assistent Sadık Bey mit einem Flugzeug, das sie "Muavenet-i Milliye" nannten, zu einem Flug von Istanbul nach Kairo. Doch dieser historisch bedeutsame Flug endete am 27. Februar 1914 mit einer Tragödie, als das Flugzeug in der Nähe des Taberiye-Sees bei Damaskus abstürzte. Fethi Bey und Sadık Bey fielen in diesem Unfall und gehören zu den ersten Opfern in der Geschichte der türkischen Luftfahrt.
Nach diesem schmerzlichen Ereignis wurde der Stadt, die damals als Meğri bekannt war, 1914 der Name "Fethiye" gegeben, um das Andenken an den heldenhaften Piloten zu bewahren. So wurde der Name der Stadt mit dem Namen eines tapferen Soldaten, der für sein Vaterland in den Lüften sein Leben gab, unsterblich gemacht.
Kurz gesagt, der heutige Name Fethiye ist nicht das Erbe des antiken Telmessos oder des neueren Meğri, sondern ein Zeichen der Ehrfurcht, die das türkische Volk einem seiner Helden entgegenbrachte, und ist somit in die Geschichte eingegangen.